Journal · 03.09.2026 · 1 Min. Lesezeit

Licht, das bleibt

Warum ich diesen Namen für mein Journal gewählt habe – und was er über die Art erzählt, wie ich fotografiere.

Licht, das bleibt

Ich fotografiere keine gestellten Momente. Kein "schau nochmal genau hierher", kein drittes Take, weil das erste nicht perfekt genug war. Mich interessiert, was passiert, bevor jemand merkt, dass die Kamera schon läuft.

Das gilt für Fahrzeuge genauso wie für Menschen. Ein Auto in gutem Licht zu treffen ist reine Geduld – man wartet, bis die Sonne dahin steht, wo man sie braucht, statt sie sich digital zurechtzubiegen. Bei Portraits ist es ähnlich: die interessanteste Sekunde ist selten die, in der jemand posiert. Es ist die davor oder danach.

Deswegen der Name für dieses Journal: Licht, das bleibt. Nicht jedes Bild muss spektakulär sein. Manche Momente sind einfach richtig – kurz, unwiederholbar, und genau deshalb wert, festgehalten zu werden.

Hier werde ich ab jetzt zeigen, woran ich arbeite: einzelne Shootings, was dabei gut lief oder schwierig war, und irgendwann auch die Presets, die aus genau diesem Blick entstanden sind.

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